70. Chamer Volksfest - HoAß war´s
Impressionen - Fotost + Bericht: Benjamin Franz
     
 
 
 
 
 
 
 
Wenn es selbst „HoAß“ zu heiß wird    

Der Schweiß rinnt in Strömen, auf der Bühne, wie im Publikum. Erstaunlich ausdauernd feierte das junge Publikum am Montagabend im Festzelt. „HoAß“ war das Programm und dass bei Rekord-temperaturen. Dominik Weber, Tilo Copperfield, Big Tony und Schlagzeuger Little Chris, die sich als Band in Cham vor zwei Jahrzenten formiert haben, gelten als Publikumsmagneten, doch Montagabend bleiben viele Plätze im Festzelt leer. Da war dann die alternative Freibad oder Badesee doch für viele überzeugender.

Der Stimmung war das aber nicht anzumerken. „HoAß“ legte sich ins Zeug und brachte das Publikum zum Schwitzen. „Auf Bierzeltbühnen ist es generell heiß und schwül, wenn auch nicht so extrem wie heute.“, erzählt Frontman Dominik Weber. „Wir sind alle gut in Form, das geht schon. Und der Hendl Ernst hat ja zu allem Übel noch die ganzen Grillgeräte im Rücken. Hut ab, da ist es auf der Bühne dann doch noch angenehmer“

 

Bei Titeln wie „Enter Sandman“ von Metallica oder „Smells like teen spirit“ von Nirvana dreht „HoAß“ dann so richtig auf. Und die Begeisterung auf der Bühne geht verlustfrei auf das Publikum über. Alles was man von HoAß kennt, hatten sie Montagnacht auf der Setlist. Bayern Rock, die neue Single von Andreas Gabalier, „Verdammt lang her“ und natürlich die Rockklassiker.

Little Chris, der am Schlagzeug seine Bandkollegen und die vielen Fans auf den Bänken, durch die Stücke treibt, hat wohl den härtesten Job. Da rinnt der Schweiß in Strömen. Diesen Flüssigkeitsverlust, beim Schlagzeuger dürften das locker mehrere Liter sein, muss natürlich schnell wieder ausgeglichen werden. Das freut die Brauerei. Allerdings ist nicht bekannt was der Chris in seinem Maßkrug hatte. Am Badesee mag es angenehmer gewesen sein, aber die Leidenschaft war am Montagabend im Festzelt daheim.