70. Chamer Volksfest - Städte und Gemeindentreffen - Feuerwerk
Impressionen - Fotost + Bericht: Benjamin Franz
     
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
     
 
 
 
 
 
 
70 mal Feuerwerk über dem Volksfest    

„Um die Gerüchte gleich mal auszuräumen, natürlich haben wir heute Nacht ein Feuerwerk!“, sagte Sepp Altmann auf der Festzeltbühne. 70 mal Chamer Volksfest, 70 mal Feuerwerk. Wegen der anhaltenden Trockenheit gab es Spekulationen das Feuerwerk könnte ausfallen, aber das stand nie zu Diskussion.

Verantwortlich für das Spektakel am Chamer Nachthimmel ist die Firma Woesch aus Würzburg.Friedrich Woesch hat über dem Städtischem Stadion mit Sohn Julian und einem weiteren Mitarbeiter die Abschussanlagen für das Brillantfeuerwerk aufgebaut. Friedrich Woesch ist bereits als Kind mit seinem Vater nach Cham gereist und hat geholfen das Feuerwerk vorzubereiten. „Zum 70. Jubiläum haben wir ein paar Besonderheiten eingebaut.

Die italienische „Farfalle-Bombe“ wird ein imposantes Licht- und Farbspiel in den Himmel zaubern.“, versprach der Chefzündler. Übrigens mit offenem Feuer wird bei Woesch schon lange nicht mehr gestartet. Abgeschossen wird elektronisch. Die 400 Effekte kann man so perfekt zu einem dynamischen Gesamtwerk komponieren. Die Brandgefahr ist so auch minimal, denn das Explosionsfeuer, dass die Effektbomben in den Himmel treibt, bleibt in den Abschussrohren. „Natürlich ist die Feuerwehr informiert undein großer Sicherheitsbereich um die Abschussstelle angelegt.“, berichtet Woesch, „Aber auch wir haben

 

Löschmittel dabei, wenn sich an den Kunststoffrohren offenes Feuer entwickel würde.“
Während Woesch und seine Mittarbeiter jeden Anschluss penibelst überprüfen, begrüßte Chams Bürgermeisterin Karin Bucher im Festzelt die vielen Abordnungen aus den Nachbarstädten und Gemeinden. „Heuer ganz stark vertreten ist die Bundeswehr.“, sagte Bucher und begrüßte stellvertretend Oberst Klaus-Peter Berger. Landrat Franz Löffler saß mit Bundestags Mitglied Karl Holmeier und Landtagsabgeordneten Dr. Gerhard Hopp beim Brauereichef Freiherr von Aretin. Bad Kötztings Bürgermeister Markus Hoffman brachte den „Pfingstbräutigam“ Heinz Schötz mit ins Chamer Festzelt. Leider war seine Pfingstbraut verhindert und wurde spontan von der Voksfestkönigin aus Roding Milena Bücherl ersetzt, als zum Dirigieren auf die Bühne gebeten wurde.

Die Oktoberfestkapelle um Trompeter Mathias Achatz sorgte für beste Unterhaltungsmusik. Zelt- und Festplatz waren Donnerstagabend sehr gut besucht. Um 22 Uhr strömten dann viele ins Freie, um dass Feuerwerk mitzuerleben. Der erste Knall über dem Stadion weist dann den vielen Zuschauern die Blickrichtung, Sekunden bevor das Feuerwerk beginnt. Was die drei Männer aus Würzburg so akribisch drei Stunden lang aufgebaut hatten brannte in 7 Minuten ab und wurde von den Chamern mit viel Beifall honoriert. Die Feuerwehr musste nicht ausrücken.