42. Frühlingsfest Schwabenkatherl + Erwin und die Heckflossen
Impressionen - Fotos + BerichtBenjamin Franz
     
„Schwabenkatherl" auf dem Frühlingsfest

Katharina Schwab, die Tochter des Stadtkämmerers fiel 1742 beim Überfall auf Cham Trenck dem Panduren in die Hände. Das selbstbewusste Auftreten der hübschen Chamerin machte Eindruck auf den Kriegsherren und eine Liebschaft bahnte sich an. Das Schwabenkatherl zog einige Jahre mit der wilden Horde durch die Lande und verdingt sich seit diesen Tagen als Schauspielerin bei den Trenckfestspielen in Waldmünchen.

Am Freitagabend flanierte die legendäre Tochter der Stadt Cham übers Frühlingsfest und erregte, ob ihrer betörenden Erscheinung viel Aufsehen. Das Schirmherrenbitten hatte Katharina Schwab alias Tanja Weichselmann mit einer Festspielabordnung in die Kreisstadt geführt.

 

 
Schwabenkatherl Tanja Weichselmann
Abordnung des Trenck Festspiels - Erst Schirmherrenbitten dann aufs Chamer Frühlingsfest
"Ob sich wohl zwei Burschen finden die uns die nächste Fahrt spendieren"
Verkehrte Welt - nichts für empfindliche Mägen
 
Bunt geht’s zu auf dem Chamer Frühlingsfest
 
Mit einem luftiger Platz im Festzelt hat man gut Lachen
"Erwin und die Heckflossen" setzen das Zelt in Bewegung
 
"Erwin und die Heckflossen"
 
"Erwin und die Heckflossen"
"Erwin und die Heckflossen"
     

Vollgas mit den Heckflossen

Die vier Musiker aus Regensburg, die eine Design-Eigen- heit schnittiger Autos im Bandnahmen führen, hatten keine Mühe das Zeltpublikum auf Touren zu kriegen. "Erwin und die Heckflossen" hatten schon vor zwei Jahren beim ihrem Debüt auf dem Volksfest für Aufsehen gesorgt. Da stehen Profis auf der Bühne, die ungemein virtuos eine Sound hervorbringen, der nicht nur das Feiervolk auf die Bänke treibt, sondern auch Musikliebhaber ins Zelt lockt. "Devil in disguise", "Jonny B. Good", "Schickeria", "Westerland" oder "Einmal um die Welt" von Shootingstar Cro. Das

 


Repertoire scheint unerschöpflich. Die Stimmen wechseln, mal gibt Bandleader Erwin den Ton an, dann ist Chris am Bass die Hauptstimme.

Alles klingt super, auch weil man bewusst auf Schaber- nack und übertriebene Show verzichten möchte. Und es funktioniert. Das junge Publikum seht auf den Bänken oder zieht in Polonaise-Manier um die Bühne und Zeltbesucher die es etwas ruhiger schätzen, genießen die Konzertqua- litäten der Vier.