65. Chamer Volksfest - Meß und Maß + Klingendes Cham
Impressionen - Fotost + Bericht: Benjamin Franz
     
Bayrisch-böhmische Feierabendmusik in der Stadtkirche St. Jakob
Bayrisch-böhmische Feierabendmusik in der Stadtkirche St. Jakob
 
Stadtkirche St. Jakob
 
Klosterkirche
Jugendblaskapelle Neukirchen-Balbini in der Klosterkirche
 
   
Reinhard Lesinski (Tuba vorne) Chef der Kolpingmusik hat den Festzug organisiert
Weis-blau wie der Himmer über Cham
Schirmherr in eigener Sache - ASV Volleyball
 
     
   
Blasmusik aus Tschechien

     
Josef Blaha Kolpingmusik
Hunderte Musikanten sind "In Harmonie vereint"
 
Sepp Altmann Präsident des Volksfestvereins freut sich über die vielen Teilnehmer am großen Festzug
 
Heiße Aussichten - Hischaun is erlaubt
Meß und Maß – Klingendes Cham    
24 Musikkapellen, 40 Vereine mit über 2200 Teilnehmern sind am Sonntagnachmittag bei großer Hitze vom Bahnhof zum Festzelt marschiert. Aus der ganzen Oberpfalz, aus Niederbayern und auch aus dem Nachbarland Tschechien waren die Musikkapellen, Spiel- und Fanfarenzüge angereist. Begonnen hatte das 47. Musikfest „Klingendes Cham schon mit Blasmusik bei den vielen morgendlichen Gottesdiensten. In der Stadtkirche St. Jakob musizierte die Bayrisch-böhmische Feierabendmusik. Beim Gottesdienst im St. Josef war die Chamer Kolpingsmusik zu hören, in der Klosterkirche gastierte die Jugendblaskapelle Neukirchen Balbini, die Blaskapelle Musikverein Pemfling-Grafenkirchen spielte in Chammünster und in Windischbergerdorf sorgten das Blasorchester Furth im Wald für liturgische Musik beim Gottesdienst. „Erst a Meß, dann a Maß“ war das Motto.Um 13:30 Uhr sammelte sich dann die riesige Festzugschar am Bahnhof. Bis zum Abmarsch war jedes schattige Plätzchen
 

in der Bahnhofstrasse „heiß“ begehrt. Von den Vorreitern, Kutsche und Kolpingmusik angeführt, setzten sich die 64 Gruppen mit Marschmusik Richtung Volksfestplatz in Bewegung. Die übliche Route über den Steinmarkt und Spitalplatz ist von Baustellen gesäumt und so nahm der Festzug eine Abkürzung über die Chamer „Schanze“ nach Brunnendorf. Dort hatte das Lokal Orlandini eine Wasser- versorgungsstation, wie man es von Laufveranstaltungen kennt aufgebaut und die schwitzenden Trachtler, Musiker oder Sportler mit Getränken zu versorgen. Um 15 Uhr erreichte dann auch das Schlusslicht des Zuges, der „Trenk“ Fanfarenzug das Festzelt. Auf der Bühne hatte der Volksfest Präsident Sepp Altmann die Gruppen begrüßt um dann an Josef Blaha zu übergeben der die vielen hundert Instrumente im Zelt zu einem riesigen Orchester zusammen schloss. „In Harmonie vereint“ stimmten die Musiker an und brachten Cham zum klingen.