66. Chamer Volksfest - Spielspass und Nachwuchstalente
Impressionen - Fotost + Bericht: Benjamin Franz
     
"Na… was is da wohl drin…?"
Tast-Detektive - Spiel und Spass mit dem Jugendrat
Volksfestpräsident Sepp Altmann mit Jonas Blahnik und Christian Schindler vom Chamer Jugendrat
 
Volleyball an der Torwand
Am Stand der Bäckerei Schäfer haben die Kleinen Wichtel Kinder bemalt
Am Stand der Bäckerei Schäfer haben die Kleinen Wichtel Kinder bemalt
"Hoit de fest Oide… jetz geht’s glei los"
"Wer kriech da schon so frühe unterm Tisch…?"
Der Spielspass wird auch noch mit tollen Gewinnen versüßt
 
Regen war die Lösung    
Der Chamer Jugendrat sorgte beim Kindernachmittag im Bierzelt für Spielspass. Während es draußen an den Fahrgeschäften wegen des anhaltenden Regens sehr ungemütlich sein konnte, lud der Volksfestverein und der Chamer Jugendrat die jungen Volksfestbesucher ins Festzelt. Eine Spiel- und Tobe-Areal mit Torwand und Basketballkorb wurde da für die Kleinen frei geräumt, Hauptattraktion war aber das Detektiv-Tastspiel. In fünf Kartons verbargen sich Gegenstände, die es mittels Fingerspitzengefühl zu erkennen galt. Die erkannten
 
Sachen ergaben untereinander notiert ein Lösungswort. Aus Kerze, Pinsel, Igelball, Bürste und Bonbon ergab sich der Regen. In Anbetracht des verregneten Kindernachmittags ein prophetische Fügung. 80 Kinder hatten teilgenommen, das Rätselblatt ausgefüllt oder ausfüllen lassen und somit an der finalen Verlosung teilzunehmen. Die Spielwaren, die es zu gewinnen gab, wurden auf Tischen vor der Bühne aufgebaut und die Reihenfolge der Preisträger hat dann das Losglück entschieden.
 
Der 17jährige Johannes Weinberger hat´s schon faustdick hinter den Ohren, das begeistert auch den Festwirt
Die resche Alica ist erst zehn ihre Schwester Selina fünfzehn: "Mir san de Hohenbogen Goiß"
Aber hallo… die "Hohenbogen Goiß" san super
 
Selina Brandl
 
Martin und Magdalena
Showband die Grenzgänger
 
Musikantennachwuchs is net auf Gosch`n g`folln
   

Kein Lampenfieber, keine Nervosität und keine erkennbarer Ehrfurcht vor der großen Bühne. Der neue Festwirt Ulli Gütlhuber lässt Musikantennachwuchs aufspuin und das Zeltpublikum ist hingerissen, vom professionellem Auftreten der jungen Künstler. Nur mit seiner steirischen Harmonika steht der Bodenmaiser Johannes Weinberger auf der Festzeltbühne. Da wo sonst oft ein dutzend Musikanten zusammen die Gäste unterhalten, muss der 17jährige ganz alleine bestehen. Keine Schweißausbrüche, kein Herzrasen, schon mit der ersten Polka die der junge Kerl aus seinem Instrument zaubert, hat er sein Publikum in der Tasche. Mehr noch als das virtuoses Harmonikaspiel überrascht Johannes mit seiner Coolness. Da Jagd ein Spruch denn andern. Gerne auch etwas anzüglich,zieht er vom Leder und man könnte meinen, da plaudert ein Musikant mit 30 Jahren Bühnenerfahrung aus dem

 

Nähkästchen. Alicia Brandl ist erst zehn. Die quirlige Blonde mit dem langem Zopf spielt wie Johannes auf einer Harmonika und lässt sich von Schwester Selina, auch erst fünfzehn, mit der Gitarre begleiten. "Mir san de Hohenbogen Goiß.", stellt Alicia das Duo aus Neukirchen b.Hl. Blut vor und hat mit ihrer kindlichen Frohnatur die Zeltbesucher im Sturm erobert. Wenn die Zwei "I und mei Maßkruag, mir hoit ma zam." anstimmen, mag man gar nicht glauben, das die "Goiß" was anderes als Gracherl trinken. Zwischen den Stücken hat Alicia das Sagen. Da wird mal ein Witz erzählt, oder auf die mitgebrachte CD hingewiesen, die natürlich käuflich zu erwerben war. Im Chamer Festzelt haben Johannes und die Hohenbogen Goiß sicher viele Fans dazu gewonnen. Applaus gab es reichlich für die Nachwuchstalente.