66. Chamer Volksfest - Lichterglanz und Funkentanz
Impressionen - Fotost + Bericht: Benjamin Franz
     
Schleudergang - Wer traut sich ins Auge des Wirbelwindes
 
 
 
Thomas und Julia    
Kapelle Otto Schwarzfischer - Ein Prosit der Gemütlichkeit
 
Funkentanz und Lichterglanz
   

Wieder einmal erweist sich das traditionelle Volksfest-Feuerwerk zum absoluten Publikumsmagneten. Der Parkplatz war schon lange voll und sämtliche Gehsteige in den Seitenstrassen sind ebenfalls zugestellt. Nach den vergangenen sechs Festtagen, wird der Volksfest- Schlussspurt mit einem prächtigen Feuerwerk eingeschossen und das lassen sich die Chamer nicht entgehen. Rummelmagie kommt erst bei Einbruch der Dunkelheit auf. Tausende bunter Lichter lassen Kinderaugen und Junggebliebene strahlen. Selbst wer sein Taschengeld schon verpulvert hat genießt die Atmosphäre beim Flanieren.

Um 22:30 Uhr drängten dann auch die Zeltbesucher in die schon übervollen Schausteller- Gassen. Mit einem ersten lauten Signalkracher über dem Chamer Stadion wusste dann ein jeder, wo das Spektakel zu erwarten ist. Die Fahrgeschäfte hatten den Betrieb eingestellt und machten zum Teil die Beleuchtung aus, um nicht vom himmlischen Feuerzauber abzulenken. Die sonst allgegenwärtige Musik verstummte und selbst einige Schausteller verließen ihr Kassenhäuschen, oder kamen unter der überdachten Auslage hervor, um den Höhepunkt des Abends nicht zu verpassen. Gleißende Spuren stiegen dann empor und

 

zerstoben mit einem Donner zu farbenfrohen Blumen am Chamer Nachthimmel. "Ahhh…! Ohhh…!" , tönte es tausendfach.

Wie schon all die Jahre zuvor hatten Würzburger Feuerwerker der Firma Woesch am Busparkplatz über dem Stadion ihr umfangreiches Pyro-Arsenal seit den Nachmittagsstunden aufgebaut. Wenn dann Volksfestpräsident Sepp Altmann per Handy das Startsignal gibt, wird nur ein Knöpfchen gedrückt und so das Feuerwerk elektronisch abgebrannt.

"Des is scho ganz was anders als an Silvester." , wurde vom Publikum kommentierten. Immer imposanter wurden die Feuerbilder am Himmel. Die Effekte überlagerten sich und mit einem gewaltigen Funkenschauer, der final über dem Volksfestplatz die Nacht zum Tag machte, ging das Feuerwerk nach gut 10 Minuten mit einem tosenden Beifall zu Ende. Dann war`s mit der staunenden Ruhe auch gleich wieder vorbei. Tausende Lichter gingen wieder an, Musik dröhnte aus allen Richtungen und der Besucherstrom, der für ein paar magische Momente inne hielt, setzte sich wieder in Bewegung.